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Günther Nonninger verstorben
Veröffentlicht von Hartwig Janßen am 23.06.2010
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Von Eberhard Lange

Leuth/Lobberich. Günther Nonninger, am 23. Juni 1923 in Lobberich geboren, verstarb am seinem 87. Geburtstag, Mittwoch, 23. Juni 2010.  Die Beerdigung fand unter großer Beteiligung von Heimatverein, Bruderschaft, Nachbarn, Freunden und Bekannten  am 30. Juni statt. Die  Messe war  am Mittwoch, 30. Juni 2010 in der Leuther St. Lambertus Pfarrkirche. Anschließend war die Beisetzung in der Familiengruft auf dem Friedhof in Lobberich ab Friedhofskapelle. Der Beerdigungskaffee war bei Moortz in Leuth-Busch.
Die St. Lambertus Bruderschaft Leuth hat alle Mitglieder eingeladen dem langjährigen Mitglied Günther Nonninger das letzte Geleit zu geben. Nach der Beerdigung trafen sich die Schützen im Gelagehaus Kother-Wessig.
Günther Nonninger war seit dem 1. April 1967, inzwischen über 43 Jahre, Mitglied der Leuther Bruderschaft. Dafür wurde er beim letzten Schützenfest mit der Goldenen  Ehrennadel ausgezeichnet.

Der gelernte Drogist Günther Nonninger engagierte sich direkt nach der Kommunalen Neugliederung für den Ausbau des Fremdenverkehrs in Nettetal und im Kreis Viersen. Er eröffnete eine Tretomobil -und Fahrradverleihstation in Leuth und organisierte stadtgeschichtliche Kutsch -und Planwagenfahrten durch das Nettetal. Später gründete er den Verein  Sablonibus Historischen -und Museumsverein e.V., sammelte Fundstücke aus der Römerzeit und eröffnete in seinem Haus an der Dorfstraße in Leuth mit diesen Exponaten ein kleines Heimatmuseum, dass er später der Außenstelle des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege in Xanten übergab. Nonninger wurde vom Landschaftsverband Rheinland  mit dem Rheinlandtaler und  mit dem Silbernen Nettetal ausgezeichnet. Er war einige Jahre  Sachkundiger Bürger im  Fremdenverkehrs- und Kulturausschuss der Stadt Nettetal.
Günther Nonninger hinterlässt Frau und Tochter.
 

Zuletzt geändert am: 23.06.2010 um 13:00

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