| Katastrophe vermieden: Riesenbirke auf Schulgelände krachte um |
| Veröffentlicht von Hartwig Janßen am 12.07.2010 |
Von Eberhard Lange
Leuth. Glück im Unglück hatten die Leuther Lehrer und Grundschüler. Niemand lief über den Schulpfad als die Riesenbirke umkippte. Es war Glockenschlag 12 Uhr als eine Sturmböe die riesige Birke zwischen Schulpfad und Pausenhalle erfasst und umknickte. Durch den Sturz wurden das Haus des ehemaligen Schulhausmeisters Peter Niehr und ein am Schulpflad geparkter PKW beschädigt. Grundschüler, Lehrer und Eltern die sich rund um den Eiswagen auf dem Schulhof versammelt hatten flüchteten in das Schulgebäude. Personen kamen durch den umgestürzten Baum nicht zu schaden. Dennoch müssen sich die Mitglieder des städtischen Umweltschutzausschusses und auch die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung die Frage gefallen lassen, ob sie nicht zu leichtfertig dem Erhalt einer Birke, die ökologisch ohnehin nicht besonders wertvoll war und ist, Priorität vor dem Schutz von Menschenleben und Sachen gegeben haben.
Schon vor Jahren wurde die Fällung der Birke, die als Flachwurzler viel zu nah an dem Schulgrundstück stand, angeregt. Das flache Wurzelwerk beschädigte auch das Gemäuer des Schulgebäudes. Aus grundsätzlichen Erwägungen wurde aber immer wieder das Fällen dieser Birke abgelehnt. Am Montagmittag, 12 Uhr, riss eine Sturmbö die Birke um. Das war das dramatische Ende der Abschiedsfeier für Schulleiter Alfons Tobrock. Bleibt zu hoffen, dass die durch den Baum Geschädigten entschädigt werden.
Zuletzt geändert am: 12.07.2010 um 14:35
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