| Letztes Turnier auf Leuther Asche |
| Veröffentlicht von Hartwig Janßen am 02.06.2011 |
Neun Stunden Spannung erlebten einige hundert Zuschauer am Samstag zwischen 12 und 21 Uhr beim Gerümpelturnier auf dem Leuther Sportplatz. Traditionell beendet die Fußballabteilung der DJK Sportfreunde Leuth die Saison mit diesem Turnier über dem am Samstag nicht nur ein stürmischer Wind und viel Staub sondern auch ein Hauch von Wehmut wehte.
"Wenn alles planmäßig läuft ist das das letzte Turnier auf dem 50 Jahre alten Aschenplatz." unterstrich Rainer Lutz, Vorsitzender der DJK Sportfreunde Leuth in der Pause die zur Scheckübergabe genutzt wurden:
Für die St. Lambertus Bruderschaft Leuth überreichte 2. Brudermeister und Geschäftsführer Willi Ridder einen Scheck über 5.000 Euro für das Kunstrasenprojekt. 1. Brudermeister Anton Thelen überreichte im Auftrage seiner Söhne Manfred und Werner ebenfalls einen Scheck über 5.000 Euro. "Als ich während der Jahreshauptversammlung der Bruderschaft für diese Spende warb, da erinnerte ich mich an einen Spruch meines Vaters vor mehr als 50 Jahren: »Verlange von anderen nicht mehr als Du selber zu leisten vermagst.« Meine Söhne spenden deshalb ebenso viel wie die Bruderschaft damit Unser Leuth und unser Sportplatz Zukunft hat."
Hinter ihren Männern wollte Mutter Billa Thelen nicht zurückstehen. Bei der Versteigerung des Mittelpunkt (Anstoßpunkt) überraschte sie ihre Männer als sie das letzte Angebot abgab und damit den Mittelpunkt des Kunstrasenplatzes für 750 Euro ersteigerte. "Mir fällt ein Stein vom Herzen." gestand Josef Peters (Leuther Fußballer aus Kaldenkirchen) er hatte „Damit`s mit dem Rasenpatz weiter geht.“ 700 Euro geboten und auf ein höheres Angebot gehofft. Das schaffte Sibille "Billa" Thelen. Die gebürtige Breyellerin hatte vor 35 Jahren beim ersten Gerümpelturnier noch in der Mannschaft der Mutti-Riege mitgespielt. "Schon damals hatte ich mir statt staubiger Asche einen Rasen für Leuth gewünscht." lachte sie.
Zuletzt geändert am: 02.06.2011 um 19:57
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